Irssi Notification Plugin

Veröffentlicht in Code, Ubuntu am 30. Juni 2009 von Maxe

Trotz Belegarbeitenstress musste ich mal wieder anderweitig was coden. Das Ergebnis ist unter Zeugs (in der Navigation) zu finden.

Dank an Luke Macken.

Lautstärkeregelung bei meinem Thinkpad R60

Veröffentlicht in Code, Ubuntu am 8. Mai 2009 von Maxe

EDIT am 20.06.09 um 18:22: Ein Forenmitglied (heißt: jiiieeehaaa) hat eine viel bessere Lösung gefunden. Zu finden ist sie in bereits erwähntem Thread hier.

Seit Version 9.04 scheint Ubuntu nichts mehr von der Lautstärkeregelung via Sondertasten mitzubekommen, obwohl es funktioniert und sich die Lautstärke wie gewünscht ändert. Das fand ich nicht so toll und Lösungen, die mir zusagen würden, habe ich auch keine gefunden. Gefunden habe ich nur so zwielichtiges Zeug, das ich an meinem geliebten Notebook nicht testen wollte.
Deswegen habe ich mich mal hingesetzt und ein kleines Skript zusammengebastelt. Dadurch bekommt Ubuntu zwar immernoch nicht mit, dass sich was an der Lautstärke geändert hat, dafür bekommt man Veränderungen über das Notify-System angezeigt. Danach habe ich nur noch die Lautstärke unter Ubuntu mittels gnome-volume-control voll aufgedreht und alles läuft wie ich es brauche, denn die Lautstärke habe ich noch nie softwaremäßig geregelt.

Damit das Skript läuft, müssen die Pakete python und python-notify installiert sein.

Finden kann man das Skript im Ubuntuusers-Forum, wo vielleicht auch noch Verbesserungen veröffentlicht werden. Link zum Thread

GEDULD ist eine Tugend

Veröffentlicht in Gedanken, Ubuntu am 22. April 2009 von Maxe

Das ist ein Aufruf an alle hibbeligen, es-nicht-abwarten-könnenden, ungeduldigen und versionsgeilen Nutzer unseres alleseits geliebten Betriebssystems (Ubuntu; für alle, die es noch nicht gecheckt haben)!

Dieses steht ja jetzt unmittelbar vor dem Final Release und ein nichtendenwollender Ansturm wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Mirror in die Knie zwingen.

Ich rufe dazu auf, Geduld zu bewahren und erst im Laufe des Restes der Woche sein Image zu ziehen oder, und diese Möglichkeit finde ich am allerbesten, leecht und seedet per Torrent und tut damit etwas für die Gemeinschaft. Ich selbst werde hier mindestens eine Woche lang die Uni-Bandbreite mit Seeds aller Jaunty-Varianten belegen (meine Leitung zu Hause ist leider nicht so dolle).

Gleichzeitig möchte ich dazu aufrufen, nicht jede verdammte Minute in den offiziellen IRC-Channels danach zu fragen, ob die heiß ersehnte neue Ubuntu-Version jetzt endlich verfügbar ist. Das sind Support-Channel! Also, bitte, reißt euch zusammen.

Diesen Beitrag schrieb ich rein vorsorglich und aus Erfahrung durch frühere Releases.

Ich danke allen, die meinem Aufruf folgen. Ergänzungen und Kommentare sind erwünscht.

Die Sache mit GoogleMails Ausgangsserver

Veröffentlicht in Allgemein am 28. März 2009 von Maxe

Bis vor kurzem konnte ich keine Mails über meinen GoogleMail-Account aus Thunderbird heraus versenden. Nach kurzer Anfrage im IRC (W), wem es ebenso ergehe, meldete sich jemand, der das Problem gelöst hat, indem er als Postausgangsserver einfach

smtp.gmail.com

eingetragen hat. Der Rest der Einstellungen bleibt unberührt.

Countdown für Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope

Veröffentlicht in Allgemein, Code, Ubuntu am 26. März 2009 von Maxe

EDIT am 27.03.09 um 16:16: Es funktioniert jetzt. Pünktlich um 0:00 Uhr sollte das Bild wechseln. Entschuldigung für den Fehler, kommt beim Karmic Koala nicht nochmal vor.

EDIT am 27.03.09 um 8:43: Es funktioniert noch nicht so, wie ich dachte. Man sollte eben nichts mal eben so hinklieren. Ich versuche das heute noch zu fixen.

Arne hat eine schöne Countdown-Grafik (Lizenz), die ich genutzt habe um einen Countdown bis zum Release von Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) bereitzustellen, erstellt.

Folgenden Link kann man auf seiner Homepage oder seinem Blog einbinden um den Countdown darzustellen.

http://projekte.f4.fhtw-berlin.de/~s0521788/jaunty-countdown.png

Beispielhaft sieht das Ganze dann so wie in meiner Sidebar aus. Viel Spaß damit.

Gelistet

Veröffentlicht in Allgemein am 23. März 2009 von Maxe

Dieses Blog ist nun beim BloggerAmt eingetragen. Warum? Ganz klar: Geltungsbedürftigkeit. Außerdem will ich mein Wissen der Welt (und ganz besonders der Bloggergemeinde) ja nicht einfach so vorenthalten.

(Psst, im vorangegangenen Absatz ist Ironie versteckt.)

Jedenfalls warten schon mindestens zwei Einträge auf ihre Veröffentlichung. Diese bedürfen allerdings noch einiger Recherche.

Soweit, so gut.

Tool zum Aufbereiten von Code für Homepages und Blogs

Veröffentlicht in Code, Ubuntu, Wordpress am 20. März 2009 von Maxe

Ich war so motiviert und inspiriert von meinem letzten Eintrag, dass ich direkt angefangen habe ein kleines Programm zu schreiben :D . Man findet es unter Zeugs (in der Navigation).

Ich möchte hier auch nochmal dem Team von Pocoo danken, denn ihre Arbeit machte meine erst möglich.

Code in wordpress.com-Blogs veröffentlichen

Veröffentlicht in Code, Ubuntu, Wordpress am 16. März 2009 von Maxe

Da ich gelegentlich kleine Code-Schnipsel veröffentlichen will, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie man das möglichst schön, also mit Syntaxhighlighting (W), in einem wordpress.com-Blog wie diesem hier realisieren kann.

Ich habe inzwischen zwei Methoden gefunden.

Die erste ist relativ unspektakulär und nicht so schön, wie ich das gern hätte. Diese Methode wird von wordpress.com selbst implementiert und in der Dokumentation erläutert. Die Anwendung ist schnell, einfach und sieht etwa so aus:

[sourcecode language='python']
print "Hier muss der Code stehen"
[/sourcecode]

… ergibt …

print "Hier muss der Code stehen"

Das Ergebnis ist zwar zweckerfüllend, sieht aber, wie ich finde, nicht besonders gut aus und passt auch nicht zu meinem Theme.

Die zweite Idee kam mir auf sofort danach. Da ja nahezu jeder Pastebin (W) Syntaxhighlighting anbietet, dachte ich mir, warum nimmst du nicht einfach den HTML-Code, den diese erstellen, denn gegen ein paar HTML- und CSS-Tags hat wordpress.com nichts.
Gesagt, getan.
Lodg It, der Pastebin meines Vertrauens, war erste Anlaufstelle. Allerdings kann man den Code dort nicht einfach herausparsen, denn das CSS ist in einem Stylesheet, welches im head-Bereich definiert wurde. So kann man das in wordpress.com nicht verwenden. Das CSS muss im style-Attribut eines HTML-Tags definiert werden.
Ich wusste aber, dass das Team von Pocoo für das Highlighting extra eine Engine (Pygments) programmiert hatte. Ich wühlte also ein bisschen in dessen Dokumentation und wurde fündig.

Folgendermaßen muss man also vorgehen um gehighlighteten Code zu bekommen, den man in wordpress.com verwenden kann:

  1. Man muss sich Pygments installieren:
    $ easy_install Pygments

    Unter Ubuntu muss man diesen Befehl mit root-Rechten ausführen. easy_install ist im Paket python-setuptools enthalten.
    Anleitungen für Windows, Mac und andere Linux finden sich hier.

  2. Der folgende Befehl muss auf den Code angewandt werden:
    $ pygmentize -l <zu highlightende Syntax> -f html -O noclasses <Datei oder stdin mit Code>

    Den Bezeichner für die zu highlightende Syntax kann man über folgenden Befehl herausfinden:

    $ pygmentize -L lexers

Den Befehl kann man natürlich noch ausbauen. Ich werde das an einem Beispiel demonstrieren. Dazu nehme ich ein in Python geschriebenes Programsegment:

def knk():
    print "Kurz und knackig!"

Die zu highlightende Syntax ist laut der Liste also python. Jetzt poliere ich noch die Ausgabe ein wenig auf. Das Argument -O erwartet eine durch Kommata getrennte Liste an Parametern. Diese kann man an entsprechender Stelle in der Dokumentation in Erfahrung bringen. Ich gehe hier nur kurz auf einige ein.
Der wichtigste Parameter für meine Zwecke ist noclasses. Er lässt die Stylesheet-Attribute in das style-Attribut der jeweiligen HTML-Tags schreiben. Das ist notwendig, da, wie anfangs schon gesagt, wordpress.com keine Einbindung eigener Stylesheets zulässt.
Ein weiterer Parameter ist style (Nutzung: style=<Style>). Damit legt man ein gewünschtes Syntaxhighlighting-Style fest. Eine komplette Liste zur Verfügung stehender Styles erhält man mit:

$ pygmentize -L styles

Zuletzt will ich den Parameter prestyles (Nutzung: prestyles=<Stylesheet-Attribute>) erwähnen. Diesem Parameter kann man Stylesheet-Attribute zur Gestaltung des pre-Tags zuweisen. Dieser pre-Tag umgibt den ganzen zu highlightenden Code. Somit kann man beispielsweise die Schriftgröße ändern oder einen Rahmen um den Code setzen.
In Anwendung sieht das Ganze dann wie folgt aus. Mit diesem Befehl:

$ echo -e 'def knk():\n    print "Kurz und knackig!"' | pygmentize -l python -f html -O "noclasses,style=native,prestyles=border: 1px solid grey;font-size: 12px;padding:5px;"

… erhält man schön gehighlighteten Code:

def knk():
    print "Kurz und knackig!"

Leitet man den obigen Befehl dann noch in die Zwischenablage um, steht dem bequemen Einfügen in seinen Blogeintrag nichts mehr im Wege. (folgender Befehl ist nur für Ubuntu getestet)

$ <Befehl> | xclip -selection clipboard # und schwups in der Zwischenablage

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass ich beide Methoden ausdrücklich nur für Codesegmente empfehle. Für lange Quelltexte sollten nach wie vor Verlinkungen zu Pastebins verwendet werden.

Umzug u.a.

Veröffentlicht in Allgemein, Gedanken, Studium am 14. März 2009 von Maxe

Nach langer Zeit folgt hier nun mal wieder ein Eintrag (ich habe ja gleich gesagt, das ich sowas nicht durchhalte … naja). Jedenfalls habe ich in letzter Zeit irgendwie manchmal Lust verspürt etwas informatischen Krümelkack loszuwerden. Und damit das nicht zu anstrengend wird, bin ich eben mit meiner kompletten Homepage hierhin umgezogen. Das schränkt einen zwar ein – ganz besonders als Informatiker -, ist aber auch ungemein viel einfacher.
Jedenfalls kommt hier bestimmt in nächster Zeit öfter was Neues rein. Das wollte ich nur ankündigen. :P

Außerdem fängt bald das vierte Semester (der Angewandten Informatik) an und es verspricht spannend zu werden. Die Spezialisierung in Richtung “Mobile Applikationen” ist so gut wie sicher. Mal sehen wie es wird.

Und es geht wieder los!

Veröffentlicht in Studium, Ubuntu am 29. September 2008 von Maxe

Heute hat das 3. Semester angefangen. (Ich studiere Angewandte Informatik an der FHTW Berlin, für alle, die es nicht (mehr) wissen.)
Die Fächer heute: MA, BS und RN.
Der Typ aus MA ist ein Java-Fanboy, was schonmal nicht optimal, aber auszuhalten ist. Davon abgesehen ist er mental noch ziemlich jung geblieben und ein bischen hyperaktiv, man läuft also weniger Gefahr einzuschlafen.
Herr Seide aus RNdagegen ist eine Schlaftablette von der Sorte, die man verbieten sollte. Im Prinzip ist er also nicht anders, als wenn ich dozieren müsste.
Der Mensch aus BS ist widererwartend ein echt cooler Typ (Achtung: das sagt ein Informatiker!). Er sieht zwar aus, als wäre er der nächsten Klappse flüchtig und die erste Aktion von ihm uns gegenüber ließ auch wenig erwarten – er hat verplant uns mitzuteilen, dass die Übung ausfällt, so dass viele Leute im Endeffekt 6 Stunden für nichts in der FH verschwendet haben, aber das hat er in der Vorlesung wieder wettgemacht.
Neben einer Einführung in die Veranstaltung selbst, gab er eine in das Thema UNIX und das mit grundlegenden Befehlen z.B. für Dateien erstellen, umbenennen, löschen usw. Und selbstverständlich waren die besten Running-Gags unter Informatikern dabei, als da wären:

$ rm -rf /

oder

There are 10 types of people in the world. Those, who understand binary and those, who do not.

Nach vielen weiteren Sprüchen der Art hat er einen abgelassen, der mich endgültig zu Boden hat gehen lassen:

$ rm -i [file] # ist was für Vorwärtseinparker

Außerdem geht es ihm, anders scheinbar als anderen Dozenten, ums Verstehen, was ein riesen Pluspunkt ist. Und so wird aus einer zuerst scheinbar langweiligen Vorlesung eines der Topfächer dieses Semester.

So das war es für diesen Montag, dem demnächst längsten Tag der Woche :-( …